

LESUNG & JAZZ

WALSER MEETS JAZZ - Liebesgeschichten
NEUES PROJEKT !
"Wer nicht liebt hat kein Dasein, ist nicht da, ist gestorben. Wer Lust zu lieben hat, steht von den Toten auf, nur wer liebt ist lebendig" Robert Walser
Max Simonischek liest von seinem Landsmann dem großen Schweizer Dichter Robert Walser, dessen Werk man als einzige große Liebeserklärung verstehen kann, ausgewählte Kurzgeschichten.
Begleitet wird er wie schon bei "Tschechow meets Jazz" von dem virtuosen Musik Duo Simone Kopmajer und Reinhard Winkler.
Robert Walsers gesamtes Werk ist voll von Liebeserklärungen an die Welt und voll dankbarer Vergegenwärtigung auch ihrer beiläufigsten Erscheinungsformen.
Was immer Walser schildert, Landschaften im Wandel der Jahreszeiten, Dörfer, Städte, Tiere oder Menschen, alles betrifft ihn.
Walser hat sich die Erregbarkeit der Seele, die Fähigkeit sich zu verlieben immer bewahrt.
Doch sind diese Eigenschaften bei ihm nichts was auf geschlechtliche Partnerschaft festgelegt wäre und schon gar nichts ausschließlich Sexuelles.
Er selbst sagt über sich:
"Ich habe einen ganzen entsetzlich großen Fonds an Liebeskraft in mir und jedes Mal wenn ich auf die Straße trete, fange ich an irgendetwas, irgendjemand lieb zu gewinnen."
So wird ein Gartenzaun im Schnee oder die Vielgestalt der Wolken mit der selben Libido, wie die für reizende Mädchen erlebt.
Robert Walser sah das Besondere im scheinbar Selbstverständlichen und befreite es vom Rost der Allgemeinplätze und Trivialitäten um Ihnen eine Leuchtkraft und Sprache zurück zu geben, die uns wie ganz neue Wahrnehmungen erscheinen.
"Man braucht nicht viel zu sehen, man sieht so schon viel." R.W.
Max Simonischek hat Schauspiel am Mozarteum in Salzburg studiert und hatte Engagements u.a. am Wiener Burgtheater, Maxim Gorki Theater Berlin, bei den Salzburger Festspielen oder dem Deutschen Theater Berlin. Neben Lesungen in Deutschland, Österreich und der Schweiz, steht er regelmäßig für Film und TV vor der Kamera und erhielt für seine Theaterarbeiten den Nestroy Theaterpreis. Hohen Bekanntheitsgrad hat er auch durch seine Rolle als Kommissar Laim in der gleichlautenden ZDF-Thriller-Serie erreicht. Im Sommer 2021 spielt er die Hauptrolle, den Michael Kohlhaas, in Heinrich von Kleists Stück bei den Bregenzer Festspielen. Ab Mitte April ist er im Schweizer Spielfilm "Friedas Fall" zu sehen, einem auf wahren Gegebenheiten basierenden Drama um den Tod eines kleinen Kindes im Jahr 1904.
Simone Kopmajer erhielt ihre Ausbildung an der Universität für Musik und darstellende Kunst Graz bei Sheila Jordan und bei Mark Murphy. Die ‚steirische Vokalistin mit dem feinen Timbre und dem coolen Swing‘ – wie sie in einem österreichischen Musikmagazin treffend bezeichnet wurde – geniest Kultstatus in Japan, Thailand, Malaysia und Singapur. Simone Kopmajer ist 2021 und 2025 für einen AMADEUS AUSTRIAN MUSIC AWARD nominiert.













